Starke Bühnenbilder, Tanztheater zum Staunen, musikalische Klassiker und frischer Wind hinter dem Vorhang. Es ist Zeit für das Spiel mit dem Schauspiel.
Nathan der Weise, aufregendes Tanztheater oder die Buddenbrooks – die Auswahl an kultureller Unterhaltung von Klein Hehlen bis Nordsteimke kann sich sehen lassen. Wir stellen vier partnerschaftlich mit der Sparkasse C-G-W verbundene Kulturbetriebe vor.
Scharoun Theater: Das Scharoun Theater in Wolfsburg verbindet außergewöhnliche Architektur mit einem vielseitigen Spielplan. Der 1973 eröffnete Bau ist der einzige realisierte Theaterentwurf des berühmten Architekten Hans Scharoun und zählt zu den bedeutenden Kulturbauten der deutschen Nachkriegszeit. Als großes Gastspielhaus präsentiert es Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Konzerte sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. Damit ist es Bühne, Baudenkmal und kultureller Treffpunkt zugleich.
Schlosstheater Celle: Im historischen Residenzschloss verbindet das Schlosstheater barocke Pracht mit lebendigem Gegenwartstheater. Die Spielstätte entstand zwischen 1670 und 1675 und gehört zu den ältesten noch bespielten Barocktheatern Europas. Heute bringt ein festes Ensemble Klassiker, moderne Dramatik, musikalische Produktionen sowie Kinder- und Jugendtheater auf die Bühne. Weitere Spielorte im Schloss, die HALLE 19 und das Sommertheater öffnen das Haus für vielfältige Theatererlebnisse.
Kunst und Bühne: Kunst & Bühne ist Celles charmante Kleinkunstbühne mit persönlicher Clubatmosphäre. In dem Saal am Nordwall erleben bis zu 80 Gäste Kabarett, Comedy, Musik, Literatur, Improvisationstheater und junge regionale Talente aus nächster Nähe. Getragen wird das Haus von einem gemeinnützigen Verein und großem ehrenamtlichem Engagement. Zugleich bietet es Schulen, Vereinen und Bildungsträgern Raum für eigene Kulturprojekte – nahbar und vielfältig.
Kulturverein Gifhorn: Der Verein bringt seit 1946 kulturelle Vielfalt in die Stadt und feiert 2026 sein 80-jähriges Bestehen. Seine Mitglieder und viele Ehrenamtliche gestalten jedes Jahr mehr als 50 Veranstaltungen. Zu erleben sind Konzerte, Theater und Kabarett, Lesungen und Vorträge. Kulturkino, Ausstellungen sowie Angebote für Familien runden die Palette der Live-Kultur ab.
Bühne frei für den Kulturwinter
Große Gefühle, schwarzer Humor und musikalische Zeitreisen: Die Bühnen der Region bieten in den kommenden Monaten ein vielseitiges Programm. Freuen Sie sich auf bewegende Geschichten, pointierte Komödien und außergewöhnliche Konzertabende.
Katja Riemann, Franziska Hölscher & Marianna Shirinyan: „Rot“
Eine berührende Geschichte über extreme Gefühle: Wie könnte man besser eintauchen in extreme Gefühle, wenn nicht mithilfe von Musik und Literatur? In „Rot“ geht es um Liebe und Verlust, jenem Verlust, über den man keine Kontrolle, keine Präventionshoheit erhält, der einen von außen wie eine Naturkatastrophe ereilt und Menschen davonträgt wie die Flut. Die Liebe bleibt. Die von Katja Riemann nach einer wahren Begebenheit geschriebene Geschichte überwältigt, erschüttert und tröstest. Sie macht die Opfer von Gewalttaten sichtbar, umhüllt sie mit Musik und Liebe, um dem Hass keine Chance zu geben. Katja Riemann, Franziska Hölscher (Violine) und Marianna Shirinyan (Klavier) berühren und bereichern emotional zutiefst mit diesem hochaktuellen Sujet.
Scharoun-Theater, Großer Saal, 17.02.2027, 19.30 Uhr
Arsen und Spitzenhäubchen
Die Schwestern Martha und Abby Brewster sind für ihre Güte und Hilfsbereitschaft bekannt. Doch haben sie auch ihre dunklen Seiten. Diese zeigen sich in ihrem Umgang mit älteren alleinstehenden Herren, die sie unter dem Vorwand in ihr Haus bitten. Dass keiner der Gäste das Haus lebend verlässt, fällt lange Zeit nicht auf. Erst Mortimer, Neffe der Ladys, kommt der Sache auf die Spur. Es ist vor allem das Doppelleben der Figuren und das Spiel mit dem bürgerlichen Schein, die das Publikum bis heute an dieser Kriminalkomödie von Joseph Kesselring begeistern. „Es ist ein lärmender und nervenprickelnder Spaß“, hieß es in einer Kritik anlässlich der New Yorker Uraufführung im Jahre 1941. Dem ist nur schwer zu widersprechen.
Schlosstheater Celle, Premiere am 13.11.2026
Unterhaltsam und eindringlich
Marie Oser und Boris Gurevich nehmen Sie mit auf eine musikalische Zeitreise, die den Lebensstationen des jüdischen Komponisten Kurt Weill mit seiner bekanntesten Interpretin Lotte Lenya folgt. In Songs, Texten und kleinen Szenen führt das Programm vom fulminanten Auftakt im Berlin der 1920er Jahre über die Flucht vor den Nationalsozialisten nach Paris bis an den Broadway. Freche Songs aus der Dreigroschenoper, melancholisch-sehnsüchtige Melodien aus dem Pariser Exil und swingende Broadway-Nummern lassen eine große Liebe mit ihren Sehnsüchten und Verirrungen lebendig werden. Mit meinExtra erhalten Sie 2 Euro Rabatt.
Kunstbühne, 24.10.2026, 20 Uhr
Bidla Buh: „Advent, Advent, der Kaktus brennt …“
Wenn sich die drei ungleichen Brüder Hans Torge, Ole und Frederick zum ‚Fest der Liebe’ treffen, gerät die Adventszeit zu einer rasanten und aberwitzigen Schlittenfahrt durch das weihnachtliche Liedgut. Die Hamburger Jungs präsentieren sich in ihrem Weihnachts-Special als klassischer Knabenchor oder Blockflöten-Terzett, verblüffen mit einer spritzigen Stepp-Einlage zu Bing Crosbys „Santa Claus Is Coming To Town“ und zelebrieren den weihnachtlichen Festschmaus als virtuose Performance auf Tellern und Töpfen. Mit meinExtra erhalten Sie 2 Euro Rabatt.
Kulturverein Gifhorn, 12.12.26, 20 Uhr


